Die SM-Szene ist nicht gerade klein. Wer sich einmal durchs Internet klickt, wird feststellen, dass es rund um den Globus jede Menge sadomasochistische Netzwerke gibt: Clubs und Foren, Freundeskreise und eingetragene Vereine, Stammtische, die mitunter eine lange Tradition haben. Auch in zahlreichen heterosexuellen und homosexuellen Zweierbeziehungen gehören schlagfertige und fesselnde Lustspiele zum erotischen Alltag.
Da diese Neigungen in der Öffentlichkeit vielfach immer noch als bizarr oder gar bedenklich gelten, ziehen sich Menschen mit sadistischen und masochistischen Vorlieben gern in die bestehende Subkultur zurück - aus Angst vor Ausgrenzung. Dabei zeigen Studien, dass konsensuelle, also einvernehmliche S/M-Beziehungen oft geprägt sind von besonderer Intimität und wechselseitigem Vertrauen.
Viele Männer und Frauen pflegen schlagende Verbindungen und fesselnde Leidenschaften - und sind glücklich damit.
Die Neigung zu sexuellen Macht- und Gewaltinszenierungen gilt zwar bei Sexualmedizinern offiziell noch immer als Abweichung. Viele Forscher aber halten einvernehmliche sadomasochistische Vergnügungen inzwischen für normal.
Zusätzliche Informationen
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Quelle:
Spiegel.de

